Qualitäten

Erklärungen zu unseren verschiedenen Lieferformen

Containerware

Containerpflanzen werden von in einem Topf angezogen, der aus Kunststoff besteht.

Die Pflanzen verfügen über eine gleich bleibend gute Qualität. Sie können das ganze Jahr über gepflanzt werden, da der Wurzelballen beim Ausstopfen nicht beschädigt wird.

Ballenware

Pflanzen, die als Ballenware gezogen werden, haben über einen wesentlich kräftigeren und buschigeren Wuchs als Containerpflanzen. Ballenware wird in natürlich gewachsenen Boden angezogen, dieser bietet eine optimale Ernährung der Pflanzen mit Wasser und Nährstoffen.

Die Wurzeln werden zur Sicherheit vor dem Austrocknen in ein Ballentuch gewickelt. Um ein Auseinanderfallen der extrastarken Ballen zu verhindern, werden diese zusätzlich mit einem Drahtkorb eingebunden. Sowohl das Ballentuch als auch der Drahtkorb werden mit eingepflanzt. Damit der Korb nicht einwächst, wird er am Stamm ein wenig gelockert. Ballentuch und Drahtkorb verrotten im Erdreich und fügen der Pflanze keinen Schaden zu.

Während der Lagerung der Pflanzen darf der Erdballen nicht austrocknen. Um ihn feucht zu halten, sollte er mit einem Tuch abgedeckt werden.

Wurzelware

Wurzelnackte Pflanzen haben keinen festen Erdballen. Am besten werden sie in der Zeit von Anfang Oktober bis mitte April in die Erde gesetzt.

Durch ihr geringes Eigengewicht und die einfache Bearbeitung der Pflanzen können diese kostengünstig angeboten werden.

Die Lagerung über mehrere Tage ist problemlos möglich. Allerdings müssen die Wurzeln feucht gehalten und vor Wind und Sonne geschützt werden.

Qualitätsbezeichnungen

Standard-Qualitätsbezeichnungen JardinSuisse

Die Standard-Qualitätsbezeichnungen dienen der näheren Spezifizierung von Baumschulpflanzen in bezug auf deren Form, Anzuchtmethode usw. Die Standard-Qualitätsbezeichnungen sagen nichts aus über die Qualität einer Pflanze im Sinne der Güte
(1. Qualität, 2. Qualität).

Die Bezeichnungen finden insbesondere Verwendung in den in EDV-Programmen benutzten Pflanzen- und Preisdateien. Es empfiehlt sich zudem, die Bezeichnungen im schriftlichen Verkehr unter den verschiedenen Ge's.chäftspartnern zu verwenden. Dies im Sinne einer einheitlichen Sprachregelung, die dem besseren gegenseitigen Verständnis dient.

Qualitätsbestimmungen: für Baumschulpflanzen von JardinSuisse .pdf [72 KB]

Aktikelstamm 2011 [95 KB]

Die Wunderbare Welt der Pflanzen

Welche Frucht wächst am »Baum der Gesundheit«?
Die Papaya (Carica papaya) . Bei den Indianern Süd- und Mittelamerikas ist die heilende Wirkung der Papaya schon seit langem bekannt. Vermutlich ist der Name »Papaya« auf das karibische Wort »ababai« zurückzuführen, das soviel wie
»Baum der Gesundheit« bedeutet.

Bereits die Inka sollen ihre Speisen mit den fünf Millimeter gro-
ßen, schwarzen und scharfen Papayakernen gewürzt haben, die sich im Inneren der
Beerenfrüchte befinden und eines ätherischen Senföls kresseartig scharf schmecken. Die Ureinwohner Costa Ricas und Mexikos betrachten die Pflanze als Heilmittel gegen fast alle Krankheiten. Übrigens: Das weiche orangefarbene Fruchtfleisch besteht zu 90 Prozent aus Wasser, einigen Prozent Zucker und besitzt kaum Fruchtsäuren. Dadurch schmeckt es aromatisch süß, aber wenig erfrischend. Tatsächlich enthält die Frucht der Papaya u. a. viele Antioxidantien, mehr Betakarotin als Karotten und mehr Vitamin C als Kiwis, darüber hinaus wichtige Mineralien wie Kalium und Magnesium. Sie ist außerdem kalorienarm und fördert die Verdauung. Daher ist die Papaya ein wertvolles Nahrungsmittel zur Stärkung der Immunabwehr.