Der Feigenbaum (Ficus carica) ist im Mittelmeerraum weit verbreitet und ist ein interessanter Fruchtstrauch mit sehr dekorativem Laub und Früchten. Er ist als Kübelpflanze sehr gut geeignet.

Tipps:

Wählen Sie einen geschützten Standort, an dem sich das starkwachsende Gehölz entwickeln kann. Ein Innenhof, vor allem aber ein vor kalten Ostwinden geschützter Platz in der Sonne oder im Halbschatten, wäre ideal. Planen Sie auch schon bei der Pflanzung den Platz für den Winterschutz mit ein.

Der Boden sollte nährstoffreich, feucht, aber auch durchlässig sein: Staunässe und vor allem Winternässe verträgt der Feigenbaum nicht.

Pflanzen Sie etwas tiefer als der Topfballen und decken Sie spätestens im Herbst die Wurzel Mulch ab: Laub, aber auch mineralisches Material, eignet sich dabei am besten. Sand, Schotter aber auch hochwertige Leca schützen die Äste vor Kahlfrösten, speichern Wärme, sind luft- und wasserdurchlässig und beugen Fäulnis vor.

Versorgen Sie den Feigenbaum im Sommer mit viel Wasser und Nährstoffen: Düngen Sie ab Ende Juli nicht mehr, damit die Pflanzen nicht zu 'mastig' sind und so rechtzeitig in die Winterruhe gehen können.

Schneiden Sie die stark wachsenden Feigenbäume nie im Herbst: Falls doch ein Rückschnitt nötig wird, dann lichten Sie nur aus und dies in jedem Fall erst im Frühjahr! Bedenken Sie auch, dass Feigen am vorjährigen Holz fruchten.

Entblättern Sie die Feige bevor sie den Winterschutz anbringen: Auch dies mindert die Fäulnisgefahr. Binden Sie dann die Äste zusammen oder bei einer Spaliererziehung an das Klettergerüst.

Der Winterschutz sollte die Pflanzen vor Winternässe, Wintersonne und Frösten schützen: Grosse Bambusmatten, die um die Feige gewickelt werden, sind standfest. An der Seite eingeschlagene Pfähle können als stabiles Gerüst für Vliese und Matten dienen. Bauen Sie ein stabiles Überwinterungszelt, das den Feigen im Inneren genügend Luft und Platz lässt. Beachten Sie bei Noppenfolien oder sonstige Plastikfolien, dass sie zwar für guten Winterschutz sorgen, doch die Fäulnisgefahr darunter gross ist (an und zu Lüften).

Feigen sind und bleiben mediterrane Pflanzen: Kurzzeitig überstehen sie aber durchaus minus 15 Grad Celsius. Einige sollen sogar schon minus 2o Grad Celsius überstanden haben.

Feigen

Feige 'Brown Turkey' - Ficus carica Sommergrüner Strauch mit grossem Laub. Ca. 2 bis 3 m hoch. Formgehölz. Sonnige, geschützte Standorte. Auch für große Kübel. Essbare Früchte. Diese Varietät liefert nach einem nicht zu kaltem Winter... 71.00 CHF (Preis enthält 2.5%MWSt.)

Feige Goutte d'or - Ficus carica Ficus carica mehrjährig, winterhart Winterschutz für junge Pflanzen und in besonders kalten Wintern ein Abdecken der Baumscheibe windgeschütze sonnige Lage, am besten an einer Mauer durchlässiger ... 55.00 CHF (Preis enthält 2.5%MWSt.)

Feige Madeleine des deux saisons - Ficus carica Ficus carica mehrjährig, winterhart Winterschutz für junge Pflanzen und in besonders kalten Wintern ein Abdecken der Baumscheibe windgeschütze sonnige Lage, am besten an einer Mauer durchlässiger ... 55.00 CHF (Preis enthält 2.5%MWSt.)

Precoce ronde de Bordeaux - Ficus carica Ficus carica mehrjährig, winterhart Winterschutz für junge Pflanzen und in besonders kalten Wintern ein Abdecken der Baumscheibe windgeschütze sonnige Lage, am besten an einer Mauer durchlässiger ... 55.00 CHF (Preis enthält 2.5%MWSt.)

Tipp des Tages / Obst

Kiwi - Strahlengriffel

Diese aus Asien stammende Schlingpflanze ist aufgrund der eiförmigen Früchte auf der ganzen Welt bekannt und wird unweigerlich mit Neuseeland verbunden von wo aus die Vermarktung begann. Die Namensgebung war wohl eine gut durchdachte Werbekampange und sollte die damalige Einzigartigkeit der Frucht mit dem nur in Neuseeland heimischen Vogel darstellen. In Europa wird der Strahlengriffel in den südlich Ländern wie Spanien und Italien angebaut.

Bei einer Pflanzung im heimischen Hausgarten sollten Sie folgende Dinge beachten um eine gewünschte Fruchtbildung zu erhalten.

Actinidia-Arten sind zweihäusig, das bedeutet das es männliche und weibliche Pflanzen gibt. Ausnahme ist die Actinidia chin. Jenny - diese Sorte ist zweigeschlechtlich und hat somit männliche und weibliche Blüten auf einer Pflanze. Für einen besseren Ertrag empfiehlt es sich aber auch hier eine männliche Sorte (Atlas) beizupflanzen.

Generell sollte eine männliche Pflanze mit drei bis fünf weiblichen Pflanzen gesetzt werden. Der Standort sollte geschützt und sonnig sein.