Koniferen-Hecken eignen sich hervorragend als Sicht-, Wind- und Lärmschutz, dienen als Schattenspender und erfüllen auch wichtige ökologische Aufgaben – als Filter gegen Staub, Schmutz und Abgase, aber besonders als Lebensraum und Nahrungsquelle für zahlreiche Tiere.

Thuja occ. Smaragd 60/80cm C4 Aktion Wuchs: Völlig geschlossener kompakter gleichmässig kegelförmiger Wuchs. Ungeschnitten kann diese Sorte 4-6 m hoch werden und ca. 1-1,8 m breit. Der Jahreszuwachs in der Höhe beträgt durchschnittlich... 12.90 CHF (Preis enthält 2.5%MWSt.)

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Tipp von der Baumschule Heinis für Ihren Garten

Gärtnertipp
Sanddorn – Wildgehölz für Garten und Küche

Wildgehölze erfreuen sich eines immer größer werdenden Interesses. Besonders solche nicht nur mit Zierwert, sondern auch mit genießbaren Früchten. Sanddorn hat hübsches, silbrig-graues Laub und trägt ansehnliche orangefarbene Beeren, die zwar säuerlich schmecken, aber äußerst gesund, weil vitaminreich, sind.

Sehr sonnig lieben es Sanddornsträucher, der Boden sollte von geringem Humusgehalt sein. Mulchen, was andere Gehölze sonst so schätzen, verbietet sich hier. Auch verrottende Blätter werden nicht goutiert, selbst am eigenen Falllaub kann Sanddorn zugrunde gehen. In der Natur ist er eine echte Pionierpflanze, der Ödland erschließt und für nachfolgende Pflanzen vorbereitet. Auf schweren Böden viel scharfen Sand vor dem Pflanzen einarbeiten, so wird er sehr durchlässig, erwärmt sich rasch, und die Wurzeln fühlen sich wohl. Pflanzabstand etwa 2 Meter. Sanddorn ist zweihäusig: zu fünf bis neun weiblichen auch eine männliche Pflanze setzen, eher in westliche Richtung, denn hier bestäubt der Wind. Zum Problem im Garten kann die Ausbreitung durch Ausläufer werden, wobei Verletzungen der Wurzeln durch Bodenbearbeitung die Triebbildung aus den Wurzeln heraus stark fördert. Ist der Raum beengt, notfalls Rhizomsperren einbauen. Zur Ernte die Früchte am besten mit den Ästen abschneiden, einfrieren und anschließend abstreifen und weiterverarbeiten. Der Schnitt wird sehr gut vertragen.

Bei Sanddorn sind in den letzten Jahrzehnten interessante Zuchtergebnisse erzielt worden, viel Arbeit wurde in der ehemaligen DDR geleistet:

* „Leikora“: Für Privatgärten momentan sicherlich die beste Sorte, denn sie ist sehr reich tragend, mit attraktiven, großen, tief orangefarbenen Früchten. Mittlere Bedornung, breiter, aufrechter Wuchs, ohne Schnitt bis 5 Meter hoch. Selbst nach einem Rückschnitt ins mehrjährige Holz gute Regeneration.

Tipp von der Baumschule Heinis für Ihren Garten

Tipp
Das Gießen von Zimmerpflanzen muss unbedingt den Temperaturen angepasst werden. So gilt der Grundsatz: Je kühler die Pflanzen stehen, umso weniger wird gegossen. Von Bedeutung ist dies besonders bei den Zimmerpflanzen, die den Winter über bei niedrigeren Temperaturen stehen wollen, weil sie eine Ruheperiode haben. Ansonsten kommt es infolge der niedrigeren Bodentemperaturen bei nassem Erdballen leicht zu Wurzelschäden. Diese äußern sich dann in Wuchshemmungen, braunen Blattspitzen oder Gelbverfärbungen von Blättern. Wenn Pflanzen welken oder gelbe Blätter bekommen, ist das für viele Blumenfreunde ein Signal zum Gießen. Die Pflanzen werden dann intensiv gegossen, ohne die eigentlichen Ursachen für die Symptome zu untersuchen, weil ein Vertrocknen der Exemplare vermutet wird. Ursache für die gelben Blätter oder das Welken ist dann aber vielmehr gerade beim Gegenteil, nämlich in einer Staunässe im Wurzelbereich, die durch zu intensives Wässern entstanden ist, zu suchen. Ein "Zuviel" an Wasser ist für viele Pflanzen immer schädlicher als ein zeitweilig verringertes Wasserangebot, denn dadurch kann ein Teufelskreis entstehen. Zuviel Wasser im Boden verdrängt die Bodenluft und bringt die Wurzeln um den notwendigen Sauerstoff, der auch hier zur Aufrechterhaltung ihrer Funktionen lebensnotwendig ist. Es besteht die Gefahr, dass die Wurzeln ersticken, sie beginnen schließlich zu faulen. Die oberirdischen Pflanzenteile bekommen so weder Wasser noch gelöste Nährstoffe - sie verwelken! Man spricht auch davon, dass die Pflanzen regelrecht tot gegossen wurden. Das Wasser aus der "Leitung" oder gar aus dem eigenen Brunnen hat nicht selten Temperaturen von nur 7 bis 12 Grad Celsius. Nach dem Gießen mit diesem kalten Wasser kann die Bodentemperatur dann um 5 bis 10 Grad absinken. Sie sollten deshalb zum Gießen nur abgestandenes Wasser verwenden.