Ölbaum / Olive

Der Olivenbaum ist ein im Alter oft knorriger Baum, der im Mittelmeergebiet grosse Verbreitung findet und schon seit Urzeiten kultiviert wird. In alten Schriften wird er als Ölbaum bezeichnet.

Vorkommen: Der Wilde Olivenbaum (Olea europea susp. sylvestris) ist beheimatet im Mittelmeergebiet, den Kanaren, Portugal, auf der Krim, im Kaukasus.
Eine grosse Bedeutung hatte und hat der Olivenbaum. Die Olive war eine der "sieben Arten", mit denen das Land gesegnet war. Baum und Früchte standen in hohem Ansehen: Das Öl und die Früchte wurden zur täglichen Nahrung, das Öl zur Salbung von Königen und Priestern und auch von Kranken verwendet. Es wurde in den Lampen zu Hause und im Tempel verbrannt, als Lösungsmittel von verschiedenen Würz-, Duft- und Aromastoffen für Parfüms und Kosmetika verwendet.

Olivenbäume gedeihen auf durchlässigen Lehmböden in den tropischen und gemässigt warmen Zonen mit sonnigem Standort am besten und möchten nach einem kühlen, frostfreien Winter einen langen und heissen Sommer geniessen, um möglichst viele Früchte hervorzubringen.

Die kultivierte Form (olea europea subsp. europea) ist eine der häufigsten Kulturpflanzen im Mittelmeerraum. Schon in der Bibel spielt das Olivenblatt eine besondere Rolle. Für die Ägypter versinnbildlichte das Blatt des Olivenbaumes göttliche Macht. Die Bevölkerung im Mittelmeerraum weiss seit jeher um die ausserordentliche Wirkung des Blattes.




 

 

   
 
 
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