Sandbirke

Betula pendula

Verbreitung: Europa, bis auf den höchsten Norden, Teile Spaniens, Italiens und Südosteuropas.
Die Sandbirke zeichnet sich durch die typischen Eigenschaften einer Pionierbaumart aus. Sie blüht schon in jungen Jahren, produziert jährlich sehr viele Samen und ist extrem anspruchslos.
Wuchs: Sie erreicht eine Höhe von nahezu 30m, hat eine lichte Krone und einen Stammdurchmesser von bis zu 80 cm. Ihre Zweige hängen an den Spitzen mähnenartig über, weshalb sie auch Hängebirke genannt wird. Die Blüte findet aufgrund des frühen Austreibens schon im April statt, männliche und weibliche Blüten sind getrennt in Kätzchen. Windbestäubung. Die Früchte sind kleine Nüsschen mit zwei Flügeln, die ab August millionenfach aus den Birkenkronen heruntersegeln. (Schemazeichnung)
Besonderheiten: Die witterungsfeste Rinde wird in Skandinavien noch heute zur Dacheindeckung verwendet, außerdem lässt sie sich als Papierersatz verwenden. Birkenzweige werden zu Besen und Ruten weiterverarbeitet; Birkenteer ist ein gutes Lederkonservierungsmittel. Die Blätter sind ein anerkanntes Arzneimittel bei Harnwegs- und Nierenerkrankungen. Birkenknospen dienen als Therapiemittel bei Heuschnupfen.

 

 

   
 
 
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