Bodendeckerrosen

Bodendecker-Rosen sind flach wachsende, sich flächig ausbreitende Rosensorten

Mit diesen Rosen lassen sich Böschungen schmücken, niedrige Mauern «verschleiern» oder gemischte Rabatten vervollkommnen. Ihre Triebe sind kriechend oder bogenförmig überhängend. Beim Kauf sollte Sie sich genau über die Wuchseigenschaften informieren. Je nach Wüchsigkeit einer Sorte ergibt sich ein unterschiedlicher Pflanzenbedarf pro m2.

'Fairy Dance' ® Ein niedrige Heckenrose mit kleinen, rosaroten, gefüllten Blüten in großen Trauben.Ausgiebig blühend von Juni bis in den Oktober hinein. Höhe ca. 50 cm. Breit und kompakt auswachsend. Sehr gesund. ... 15.00 CHF (Preis enthält 2.5%MWSt.)

'Heidetraum' ® Diese elegante Rose enttäuscht Sie nie! Flachwachsende Strauchrose mit karminroten, gefüllten Blüten in grossen Trauben. Ausdauernde Blüte von Juni bis Oktober. Ca. 5 cm hoch. Breit und kompakt wachsend. Unempfindlich gegenüber den meiste... 17.00 CHF (Preis enthält 2.5%MWSt.)

'Swany' ® Kleinwüchsige Strauchrose mit kleinen silber-weißen, gefüllten Blüten in großen Trauben. Ausdauernde Blüte von Juni bis Oktober. Ca. 5 cm hoch. Breit kompakt wachsend. Unempfindlich gegenüber den m... 15.00 CHF (Preis enthält 2.5%MWSt.)

'Yellow Fairy' ® Flach wachsende Strauchrose mit kleinen gelb, gefüllten Blüten in großen Trauben. Ausdauernde Blüte von Juni bis Oktober. Ca. 5 cm hoch. Breit und kompakt wachsend. Unempfindlich gegenüber den meis... 17.00 CHF (Preis enthält 2.5%MWSt.)

Heidefeuer ® Rote Bodendeckerrose der neuen Generation: blüht bis zum Frost, so gut wie kein Befall von Mehltau, Sternrusstau und Rosenrost! Blüte halbgefüllt in öfterblühenden Dolden it ca. 5cm grossen Blüten.... 17.00 CHF (Preis enthält 2.5%MWSt.)

The Fairy Aparte Wuchsform. Diese kriechenden und bodendeckenden Röschen haben lange, biegsame Zweige, die sehr gut verzweigen und den Boden mit einem Teppich aus rein rosa Blüten bedecken. Auch sehr schön über Mauern und in Steingärten. Sie benötigen wenig Pflege. 17.00 CHF (Preis enthält 2.5%MWSt.)

Die Wunderbare Welt der Pflanzen

Können Pilze Seuchen auslösen?

Ja, und zwar insbesondere der Mutterkornpilz (Claviceps purpurea). Antoniusfeuer, Gottesrache, Kribbelkrankheit, Höllenfeuer oder Heiliges Feuer lat. ignis sacer nannten die Menschen jene geheimnisvolle Seuche, die seit der Antike immer wieder und manchmal ganz unvermutet über sie hereinbrach und in Europa grosse Landstriche erfasste. Die ersten Anzeichen waren Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindelgefühl und Erbrechen, gefolgt von Hautkribbeln und Taubheitsgefühlen in Fingern, Zehen, Lippen oder Ohren, die in besonders schweren Fällen sogar regelrecht abstarben. Nicht selten war auch das Nervensystem in Mitleidenschaft gezogen, viele Menschen trugen bleibende Schäden davon.
Erst 1630 entdeckte man, dass die ständig wiederkehrenden Seuchen mit dem Verzehr von Getreide zusammenhingen, das von einem eher unscheinbaren Schädling befallen war: dem Mutterkornpilz. Er lebt parasitisch auf verschiedenen Gräsern, darunter auch vielen Getreidearten. Zu erkennen ist der Befall an den typischen schwarzvioletten, bananenförmigen und bis zu fünf Zentimeter langen Dauerstadien (»Mutterkörner«), die wie zu gross geratene, dunkle Getreidekörner aus der Ähre herausragen. Sie fallen, falls sie nicht geerntet werden, im Spätsommer zu Boden, überwintern und keimen im Frühjahr wieder neu aus. Dieser Kreislauf wird durch die Bildung neuer Sporen geschlossen, die Getreidepflanzen infizieren können.